09 2011

Günstige Gele: Selbst gemachte Kosmetik für jeden Typ

Eine günstige und dazu natürliche Alternative zu Kosmetik aus der Drogerie sind eigens hergestellte Produkte. Hier sind Gele zur Anwendung auf die Haut und die Zähne besonders beliebt.

Produkte zur Pflege des Körpers haben oftmals zahlreiche synthetisch erzeugte Bestandteile, weshalb es nicht selten zu gravierenden Hautreizungen bei empfindlichen Menschen kommt. Vielen Menschen empfiehlt es sich daher, selbst Kosmetik herzustellen, da diese um ein Vielfaches schonender ist als käufliche Produkte. In vielen Fällen kann man damit auch Geld sparen.

Zu Anfang sollte man sich einen Grundstock an denjenigen Utensilien besorgen, die man zur Herstellung der Naturkosmetik benötigt. Diese ersten Anschaffungen sind nicht sehr billig, die laufenden Kosten halten sich danach jedoch niedrig. Für die Creme- und Gelherstellung benötigt man beispielsweise eine Waage, die in 1-g-Schritten messen kann, wie etwa Küchenwaagen. Außerdem benötigt man oft feuerfeste Glasgefäße und Glasrührstäbe. Günstige Gele, Shampoos und Seifen lassen sich leicht mithilfe von elektrischen Rührhilfen herstellen, da diese auf kleine Mengen abgestimmt sind. Auflistungen weiterer wichtiger Utensilien finden sich im Internet. Es sollte allerdings beachtet werden, dass vor der Benutzung das Besteck etwa 10 Minuten im Wasser ausgekocht werden sollte, damit Bakterien absterben. Auch 70%iger Alkohol kann zur Desinfektion hilfreich sein.

Zunächst sollte man allerdings seinen Hauttyp bestimmen, um die tägliche Körperpflege perfekt auf die Bedürfnisse der Haut abzustimmen. Morgens sollte man dazu auf das gereinigte Gesicht ein feines Seidenpapier legen und schauen, ob sich Fettspuren auf dem Papier zeigen. Bei einer trockenen Haut finden sich keine auf dem Papier, bei einer Mischhaut finden sich Fettspuren im Bereich der Nase, der Stirn und dem Kinn. Sollten überall auf dem Papier Fettflecken zu sehen sein, liegt eine fettige Haut vor. Bei normaler Haut können vereinzelt Fettspuren auf dem Papier zu sehen sein.

Nachdem der Hauttyp bestimmt wurde, können die entsprechenden Rezepte ausgewählt werden. Bei der Herstellung von Gelen sollte man darauf achten, dass die Gelbinder in der Wasserphase keine Klumpen bilden. Bei Anfängern kommt es häufig vor, dass sie sich nicht komplett auflösen. Gele sollten daher in der folgenden Reihenfolge hergestellt werden: Zunächst sollten die Grundzutaten hergestellt werden, danach werden die kostbaren Zusatzstoffe hinzugegeben.

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